Infoveranstaltung zur brasilianischen Obdachlosenbewegung auf der fusion

 

Wann: Freitag, 01. Juli 2016, 22:00 Uhr

Wo: WS-Zelt der Oase / fusion festival

 

 

Die Oase bietet dieses Jahr zum 10. Mal einen wunderbaren Ort auf der fusion für Information, kritischen Austausch und Entspannung inmitten des kollektiven Wahnsinns des fünftägigen Ferienkommunismus. Auch orangotango ist 2016 wieder dabei und will im Olympiajahr noch mal auf die Situation und den Kampf der Obdachlosenbewegung im Zentrum Rio de Janeiros aufmerksam machen. Außerdem stehen eine Reihe anderer interessanter WS auf dem Programm.

Cumbia Party in der Köpi am 11.6.

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Am Samstag 11.6. ist ab 22:00 Cumbia Party in der Köpi (Köpenickerstrasse 137 – Berlin) und Oto & Übel von orangotango musik sind mit von der Partie.

Es reicht! Demo gegen EU-Migrationspolitik

Die Situation ist menschenverachtender denn je! Alleine in den letzten 10 Tagen sind im Mittelmeer über 1.000 Geflüchtete und Migrant_innen ums Leben gekommen. Hinzu kommen steigende Abschiebezahlen und ein enormer Druck der EU insbesondere auf afrikanische Regierungen, Geflüchtete und Migrant_innen möglichst frühzeitig abzufangen. Dabei wird noch nicht einmal vor der Kooperation mit diktatorischen Regimen wie Eritrea oder Sudan zurückgeschreckt. Das transnationale Netzwerk Afrique-Europe-Interact ruft deshalb am 9. Juni 2016 zu einer Doppeldemonstration in Berlin auf:

Donnerstag, 9. Juni:

11.30 Uhr: Kundgebung vor der Botschaft der Republik Niger (gegen das sogenannte Migrationsinformationszentrum in Agadez im Norden Nigers, das darauf abzielt, Migrant_innen und Geflüchtete im Transit zu kontrollieren). Adresse: Machnower Str. 24, 14165 Berlin (S-Bahnhof Zehlendorf)

13.30 Uhr: Kundgebung vor der tunesischen Botschaft (gegen das Abschiebeabkommen zwischen Deutschland und Tunesien). Adresse: Lindenallee 16, 14050 Berlin (U-Bahnhof Theodor-Heuss-Platz)

16.00 Uhr: Demo vom Bundesministerium des Innern (Adresse: Alt-Moabit 140, 10557 Berlin // Nähe Hauptbahnhof) über das Bundeskanzleramt zur Europäischen Kommission am Brandenburger Tor mit langer Abschlusskundgebung.

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CAMPUS für weltverändernde Praxis

Im Oktober 2016 startet das neue Kursprogramm “Campus für weltverändernde Praxis. Aufforderung zum Tanz” der Rosa-Luxemburg-Stiftung, bei dessen Durchführung auch das kollektiv orangotango mitwirken wird.

Zur Ausschreibung geht’s hier.

Den Flyer findet ihr hier.

Auf geht’s, ab geht’s! Ende Gelände!

Am Pfingstwochenende (13. bis 16.05.) heißt es wieder Ende Gelände wenn im Rahmen einer Massenblockade die Tagebaue von Vattenfall in der Lausitz lahmgelegt werden.

Trotz Klimakrise und Energiewände wird in Deutschland weiterhin auf das klimazerstörerische Energiesystem der Braunkohleverstromung gesetzt – mit gravierenden Folgen für Mensch und Umwelt. So wurden allein in der Lausitz bereits mehr als 27.000 Menschen für die Gewinnung des Rohstoffes umgesiedelt. Die Tagebaue vernichten wichtiges Kulturland und verschmutzen das Trinkwasser. Die Kohlekraftwerke daneben feuern den Klimawandel weiter an und belasten die Luft mit Feinstaub und Schwermetallen.
Doch schon seit einigen Jahren regt sich zunehmend Widerstand gegen den Braunkohleabbau! Auch an Pfingsten demonstrieren wieder zahlreiche Menschen für einen sozialen und ökologischen Ausstieg aus der Kohle.

Parallel zur Aktion findet ein großes Klimacamp in Proschim statt.

Informationen über die Folgen des Tageabbaus in der Lausitz sowie den Widerstand dagegen gibt’s auf der Braunkohle Widerstandskarte.
Braunkohlewiderstandskarte

Mehr Informationen zur Aktion gibt’s hier.

Weitere Infos über den Energieträger Kohle und den Kohlewiderstand in Deutschland finden sich auch auf der Kohleprotestkarte.

Auf geht’s, ab geht’s! Ende Gelände!

Für ein solidarisches Berlin – der rassistischen Offensive entgegentreten!

Am 07. Mai heißt es in Berlin mal wieder gegen Rassist_innen und ihre menschenverachtende Propaganda und für eine solidarische Gesellschaft auf die Straße zu gehen. Anlass ist der Aufruf von Neonazis von „Wir für Berlin & Wir für Deutschland“ zu einem zweiten Aufmarsch unter dem Motto „Merkel muss weg!“. Bereits im März folgten diesem Aufruf rund 2.500 Hooligans, „Reichsbürger“, Bärgidas und vermeintlich besorgten Bürger, die auf einem der größten rechtsradikalen Aufmärsche in Berlin seit mehreren Jahren nahezu ungestört durch Berlin-Mitte ziehen konnten. Kommt daher zur Demonstration Für ein solidarisches Berlin am 07.05. um 13 Uhr in Mitte um der rassistischen Offensive entgegentreten!

„Organize – United Neighbours gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung“

Unter dem Motto „Organize – United Neighbours – Solidarische Kieze aufbauen“ gehen am 30.04.2016 in Berlin Wedding stadtpolitische Bewegungen auf die Straße, um gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung und für eine solidarische Stadt von unten zu demonstrieren. Die Route samt Infos über lokale Verdrängungs- und Ausgrenzungsprozesse im Wedding ist bereits online.

Treffpunkt ist um 16:30 Uhr an der U-Bahnhaltestelle U8/U9 Osloerstraße

Mehr Infos und Aufruf zum stadtpolitischen Aktions- und Kampftag gibts hier.

Kritische Kartierungen in Weißrussland

Handbuch_kk_weissrissisch_klein_COVERVon einem der Teilnehmer des kollektiven Kartierungsworkshops den wir 2013 in Minsk gemacht haben, haben wir erfahren, dass in der Stadt Homiel, inspiriert von der weißrussischen Version des Handbuchs eine kollektive Kartierung stattgefunden hat und eine kritische Karte entstanden ist.

Einen Bericht vom einwöchigen Kartierungsworkshop beim MustActFestival in Minsk und die weißrussische Übersetzung unseres Handbuches findet ihr hier.

Veranstaltung “Counter-Mapping in the US South”

3csbannerWann: Mittwoch, 2. Dezember 2015, 19:00 – 21:30

Wo: Werkstatt der Kulturen, Wissmannstraße 32, 12049 Berlin

Veranstaltung mit Tim Stallmann – Mitglied des 3Cs Counter-Cartographies Collective und als freiberuflicher Kartograph aktiv in sozialen Bewegungen in den Südstatten der USA

Wie viele visuelle Formen, haben Karten eine komplizierte Geschichte. Manchmal funktionieren sie als Herrschafts- und Unterdrückungs-Instrumente, dann wiederum werden sie eingesetzt, um eine gerechte Gesellschaft zu schaffen. Counter-cartography steht für die Herstellung von Karten, die mehr Fragen als Antworten stellen, und für einen Versuch, herrschende Denkarten und Bilder von Räumlichkeit abzuwerfen.

Tim Stallmann stellt einige Beispiele zum Counter-Mapping vor. Er ist Mitglied der 3Cs Counter-Cartographies Collective und freiberuflicher Kartograph aktiv in sozialen Bewegungen in den Südstatten der USA. Er wird das Konzept der räumlichen Gerechtigkeit über mehrere Ausmaße im Kontext des US-amerikanischen Südens untersuchen, einige seiner (sowohl High- als auch Low-Tech) Techniken vorstellen, und schwierige (zum Teil noch nicht beantwortete) Fragen beschreiben, die sich oft stellen, wenn man Mapping im Namen der sozialen Gerechtigkeit betreibt.

Infos zur Veranstaltung

Infos zum Counter-Cartographies Collective

Kaffee Kuchen Karte – Wem gehört eigentlich St. Pauli?

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Lasst uns unser Wissen zu der Frage zusammentragen, wem eigentlich die Häuser und Wohnungen im Stadtteil gehören und unsere digitale Karte direkt und gemeinsam damit füttern. Dazu seid ihr herzlich eingeladen!

Samstag, 28.11.2015, 15-18 Uhr
Art Store / Wohlwillstr. 10
(mit Mucke von PARA / Patrick Kolding)

Um besser über die Machtverhältnisse auf dem Immobilienmarkt auf St. Pauli Bescheid zu wissen, haben wir angefangen eine Karte zu erstellen. Je mehr Informationen wir auf dieser Karte zusammentragen, desto besser wird sich abbilden, wie viele Häuser und Wohnungen z.B. noch in städtischer Hand sind, wie viele großen Immobilienunternehmen gehören, wie viele einzelnen Privatpersonen, usw.

Da keine_r von uns ins Grundbuchamt gehen und eine Übersicht aller Immobilieneigentümer_innen fordern kann, wollen wir eine solche Übersicht gemäß dem Motto „St. Pauli selber machen“ mit euch zusammen selber erstellen.

Powered by: www.st-pauli-selber-machen.de + www.strassen-von-st-pauli.net + ein klitzekleines bisschen orangotango