Diskussion – kritische Bildungsarbeit

IMG_0199_klein Unsere politisierte Bildungsarbeit sehen wir im Sinne der “educação popular“ (Paulo Freire) als eine Lernform, die ausgehend vom konkreten alltäglichen Umfeld, zur kritischen Reflexion und Veränderung desselben ermächtigen soll. Bildung verstehen wir dabei stets als einen Dialog der geprägt ist von der bewussten Parteilichkeit für die „Unterdrückten“.
 

 

 

 

Workshops

IMG_7951_klein Kollektive Kartierungen: In den letzten Jahren waren wir an verschiedenen Prozessen kollektiven Kartierens, im Kontext aktueller sozialer Bewegungen und Kämpfe beteiligt. Dabei sind Karten, ein Handbuch und viele Icons entstanden.

 
 
 
graffiti-workshop_kachelIn Graffiti und Street Art Workshops wollen wir gemeinsam im öffentlichen Raum intervenieren und so bestimmten Bevölkerungsgruppen, Themen und Forderungen Sichtbarkeit verleihen. Kollektive Wandbemalungen sind außerdem ein fruchtbares Werkzeug um konkrete Themen eines lokalen Kontextes mit Anwohner*innen und Nutzer*innen zu diskutieren, Differenzen aufzuzeigen und anzuerkennen.

 
schweinchen_rocker_klein Bildet Banden, Crews und Kollektive: Vom anders machen Wollen und dessen Grenzen – Ein Erfahrungsaustausch zu kollektiven Prozessen. Aufbauend auf unseren eigenen Erfahrung mit kollektiven Prozessen in der Bildungsarbeit, in der Wagenburg oder im Gemeinschaftsgarten suchen wir in Workshops den Austausch über die Erfahrungen mit Basisdemokratie.
 
 
 
 
 

Vorträge

IMG_0740In Vorträgen berichten wir von Erfahrungen aus Forschung und Aktivismus und versuchen so Wissen auszutauschen und kontroverse Diskussionen anzustoßen.

  • Kritisch-geographische Fotovorträge zu alternativen Wohnformen, Autokult in Venezuela und Manipulation durch Bilder
  • Copa para quem? Kritische Vorträge zur Stadtentwicklung & verschiedenen Widerstandsformen in brasilianischen Großstädten im Kontext der Fußball-WM der Männer 2014
  • Rio und die Spiele – Eine Stadt räumt auf
  • Graffiti in Rio – kreativer Widerstand aus den Favelas
  • BaileFunk, Pixação, Grafite – oder was in Rio de Janeiro aus HipHop wurde
  • Kritische Kartographie und Kollektive Kartierungen
  • Filmtour “Atrás da porta”
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    Uni

    IMG_8901_kleinIn Studium, Forschung und Lehre an europäischen und lateinamerikanischen Universitäten ist es uns wichtig, die theoretischen Diskussionen im Seminarraum mit unseren praktischen Erfahrungen aus Alltag und Aktivismus in verschiedenen lokalen Kontexten zu verbinden. Kritische Lehre an der Universität, bedeutet für uns insbesondere Möglichkeiten der Verknüpfung von Theorie und Praxis aufzuzeigen, den Dialog zwischen Hörsaal und Straße zu fördern.

  • SoSe 2015 Seminar und Exkrusion “Europäische Metropolregionen – Zwischen Planung und Alltagspraxen: Regulation, Informalisierung und Widerstand im Großraum Neapel”, Goethe-universität Frankfurt am Main
  • SoSe 2015 Ringvorlesung “Urbane Transformationsprozesse und Recht auf Stadt“, Universität Wien
  • SoSe 2013/2014 Workshop “Kritische Lehre” bei der Forschungswerkstatt Kritische Geographie in Hamburg
  • WS 2013/2014 Übung „Mapping Resistance – Wo ist Hamburg selbstgemacht? Von D.I.Y., Gärten und Graffiti “, Universität Hamburg, Institut für Geographie
  • WS 2012/2013 Seminar “Geographien der Widerstände”, Freie Universität Berlin, Institut für Geographische Wissenschaften
  • SoSe 2011 Seminar „Lokal, fair und umsonst! Modelle und Praktiken alternativen Wirtschaftens zwischen Theorie und partizipativer Praxis“, Eberhard Karls Universität Tübingen, Studium Oecologicum
  • WS 2010/2011 Workshop “Solidarität und Kooperation – Geographie und soziale Bewegung”, Freie Universität Berlin, Institut für Geographische Wissenschaften
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    Ausstellungen

    IMG_0043Dann und wann stellen wir Karten, Fotos von Wandbildern und allerlei anderes aus unserem Repertoire aus. Hier eine kleine Auswahl:

  • Kleine orangotango-Werkschau beim bpb-Kongress “Welt.Stadt.Berlin”
  • Temporärer Wagenplatz bei der Degrowth in Leipzig
  • Buchpräsentation “Solidarität und Kooperation” in Tübingen
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    Exkursionen

    In Exkursionen diskutieren wir aktuelle gesellschaftliche Problemstellungen anhand konkreter Fallbeispiele. So soll erfahren werden wie diese sich im (Stadt-)Raum manifestieren und weche Möglichkeiten der Intervention sich auftuen. Durch die Begegnung mit den reellen Ausprägungen gesellschaftlicher Entwicklungen können in Exkursionen auch jene Aspekte zu erkannt werden, die in Mediendiskurs oder wissenschaftlicher Literatur unbeachtet bleiben. In diesem Sinne versuchen wir mit den direkt involvierten Akteuren ins Gespräch zu kommen und deren Perspektiven kennen zu lernen, kritisch zu hinterfragen und ggf. selbst Stellung zu nehmen. In Vorbereitung und Realisierung der Exkursionen wird stehts auf die kritische Refexion der eigenen Position im jeweils zu besuchenden Kontext geachtet.

  • Mai 2015, einwöchige Exkursion nach Neapel im Rahmen des Seminars “Zwischen Planung und Alltagspraxen: Regulation, Informalisierung und Widerstand im Großraum Neapel” am Institut für Humangeographie der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Istanbul
  • Medellín