Kleine orangotango-Werkschau beim bpb-Kongress “Welt.Stadt.Berlin”

bpb-disurbanismDen Kongress „Berlin.Welt.Stadt“, der am 19. Juni 2015 von der Bundeszentrale für politische Bildung organisiert wurde, begleiteten wir mit einer Ausstellung über unsere zentralen Projekte der letzten Jahre. Ausgehend von Saskia Sassens Konzept der „Global City“, sollte auf der der Tagung der Frage nachgegangen werden, inwiefern Berlin als eine „Global City“ gedeutet werden kann und welche Konsequenzen damit für die Stadt und ihre Bewohner_innen verbunden sind.

Hierzu diskutierten Vertreter_innen aus Politik, Wissenschaft, Aktivismus, Kultur, Bildung und Kunst u.a. folgende Fragen: Was bedeutet eine stadtpolitische Ausrichtung auf die Weltstadt-Idee für ihre Bewohner_innen? Welche gesellschaftspolitischen Prozesse, Trends, Akteure, Konflikte treten in Aktion? Welche Rolle kommt der Kunst, den staatlichen Institutionen, politischem Aktivismus aber auch alltäglichen Praktiken des Zusammenlebens zu?

ko_ausstellung_IWir wollen v.a. mit der Methode des kollektiven Kartierens, aber auch mit politisch-künstlerischen Interventionen im öffentlichen Raum insbesondere marginalisierten Perspektiven eine Stimme verleihen, die in solchen Diskursen in der Regel nicht zu Wort kommen und/oder direkt von den negativen Konsequenzen einer solchen Ausrichtung der Stadtpolitik betroffen sind.
Beispielhaft diskutierten wir dies mit Interessierten an unserem Stand anhand von stadtpolitischen Kartierungsprojekten wie der Kreuzberg-Kartierung oder Urban Gardening-Kartierungen sowie einiger unserer stadtpolitischen Wandbilder.

Die Ausstellung bot für uns die Möglichkeit uns mit Interessierten über unsere Erfahrungen sowie Sinn und Unsinn unserer Arbeit auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen und kritische Inhalte in die Tagung einzubringen. Danke an dieser Stelle für die Einladung!

Nähere Informationen zum Programm gibt’s nachträglich hier.

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