Tag Archives: Demonstration

Kiezladen Friedelstr. 54 bleibt!

Am Morgen des 29. Junis soll der Kiezladen in der Friedelstr. 54 in Berlin-Neukölln geräumt werden. Angesichts der zunehmenden Umstrukturierung unserer Kieze müssen unkommerzielle und selbstverwaltete Freiräume dringend erhalten bleiben. Kommt daher zur Räumung. Gemeinsam können wir uns wehren gegen hohe Mieten, Verdrängung und Zwangsräumung!

Für ein Recht auf Stadt und solidarische Kieze!

Es reicht! Demo gegen EU-Migrationspolitik

Die Situation ist menschenverachtender denn je! Alleine in den letzten 10 Tagen sind im Mittelmeer über 1.000 Geflüchtete und Migrant_innen ums Leben gekommen. Hinzu kommen steigende Abschiebezahlen und ein enormer Druck der EU insbesondere auf afrikanische Regierungen, Geflüchtete und Migrant_innen möglichst frühzeitig abzufangen. Dabei wird noch nicht einmal vor der Kooperation mit diktatorischen Regimen wie Eritrea oder Sudan zurückgeschreckt. Das transnationale Netzwerk Afrique-Europe-Interact ruft deshalb am 9. Juni 2016 zu einer Doppeldemonstration in Berlin auf:

Donnerstag, 9. Juni:

11.30 Uhr: Kundgebung vor der Botschaft der Republik Niger (gegen das sogenannte Migrationsinformationszentrum in Agadez im Norden Nigers, das darauf abzielt, Migrant_innen und Geflüchtete im Transit zu kontrollieren). Adresse: Machnower Str. 24, 14165 Berlin (S-Bahnhof Zehlendorf)

13.30 Uhr: Kundgebung vor der tunesischen Botschaft (gegen das Abschiebeabkommen zwischen Deutschland und Tunesien). Adresse: Lindenallee 16, 14050 Berlin (U-Bahnhof Theodor-Heuss-Platz)

16.00 Uhr: Demo vom Bundesministerium des Innern (Adresse: Alt-Moabit 140, 10557 Berlin // Nähe Hauptbahnhof) über das Bundeskanzleramt zur Europäischen Kommission am Brandenburger Tor mit langer Abschlusskundgebung.

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Auf geht’s, ab geht’s! Ende Gelände!

Am Pfingstwochenende (13. bis 16.05.) heißt es wieder Ende Gelände wenn im Rahmen einer Massenblockade die Tagebaue von Vattenfall in der Lausitz lahmgelegt werden.

Trotz Klimakrise und Energiewände wird in Deutschland weiterhin auf das klimazerstörerische Energiesystem der Braunkohleverstromung gesetzt – mit gravierenden Folgen für Mensch und Umwelt. So wurden allein in der Lausitz bereits mehr als 27.000 Menschen für die Gewinnung des Rohstoffes umgesiedelt. Die Tagebaue vernichten wichtiges Kulturland und verschmutzen das Trinkwasser. Die Kohlekraftwerke daneben feuern den Klimawandel weiter an und belasten die Luft mit Feinstaub und Schwermetallen.
Doch schon seit einigen Jahren regt sich zunehmend Widerstand gegen den Braunkohleabbau! Auch an Pfingsten demonstrieren wieder zahlreiche Menschen für einen sozialen und ökologischen Ausstieg aus der Kohle.

Parallel zur Aktion findet ein großes Klimacamp in Proschim statt.

Informationen über die Folgen des Tageabbaus in der Lausitz sowie den Widerstand dagegen gibt’s auf der Braunkohle Widerstandskarte.
Braunkohlewiderstandskarte

Mehr Informationen zur Aktion gibt’s hier.

Weitere Infos über den Energieträger Kohle und den Kohlewiderstand in Deutschland finden sich auch auf der Kohleprotestkarte.

Auf geht’s, ab geht’s! Ende Gelände!

Für ein solidarisches Berlin – der rassistischen Offensive entgegentreten!

Am 07. Mai heißt es in Berlin mal wieder gegen Rassist_innen und ihre menschenverachtende Propaganda und für eine solidarische Gesellschaft auf die Straße zu gehen. Anlass ist der Aufruf von Neonazis von „Wir für Berlin & Wir für Deutschland“ zu einem zweiten Aufmarsch unter dem Motto „Merkel muss weg!“. Bereits im März folgten diesem Aufruf rund 2.500 Hooligans, „Reichsbürger“, Bärgidas und vermeintlich besorgten Bürger, die auf einem der größten rechtsradikalen Aufmärsche in Berlin seit mehreren Jahren nahezu ungestört durch Berlin-Mitte ziehen konnten. Kommt daher zur Demonstration Für ein solidarisches Berlin am 07.05. um 13 Uhr in Mitte um der rassistischen Offensive entgegentreten!

„Organize – United Neighbours gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung“

Unter dem Motto „Organize – United Neighbours – Solidarische Kieze aufbauen“ gehen am 30.04.2016 in Berlin Wedding stadtpolitische Bewegungen auf die Straße, um gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung und für eine solidarische Stadt von unten zu demonstrieren. Die Route samt Infos über lokale Verdrängungs- und Ausgrenzungsprozesse im Wedding ist bereits online.

Treffpunkt ist um 16:30 Uhr an der U-Bahnhaltestelle U8/U9 Osloerstraße

Mehr Infos und Aufruf zum stadtpolitischen Aktions- und Kampftag gibts hier.