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Decolonize Geopolitics! – No G20! – Fora Temer

Die G20‐Veranstaltung in Hamburg (7.07.‐ 8.07.2017) wurde im Vorfeld und auch während des Gipfels von vielerlei widerständigen und kreativen Protestformen begleitet. Einige davon wurden und werden (!) öffentlichkeitswirksam diskutiert und pauschalisierend delegitimiert, andere Protestaktionen wurden schon vor Beginn des Gipfels sanktioniert bzw. verhindert. Eine davon ist die Transpi‐Aktion am Hamburger Universitätsgebäude „Geomatikum“, das sich in unmittelbarer Nähe zum Veranstaltungsort der G20 befindet. Die Aktion ist der Notwendigkeit von Wissenschaft geschuldet, sich aktiv zu positionieren und ein großes und sichtbares Nein! der Geopolitik der G20 Staaten entgegenzuhalten. Das Transpi hing nur wenige Stunden in der Nacht und zeigt, wie versucht wurde kreative Formen des Protestes und freie Meinungsäußerungen während der G20‐Tage nicht nur von Seiten der Stadtpolitik, sondern auch von offizieller Seite der Universität Hamburg nicht sichtbar werden zu lassen.

Ein unserer Meinung nach guter Rückblick auf die Geschehnisse in Hamburg letztes Wochenende findet sich in einer ersten Bilanz der Interventionistischen Linken.

Workshop Kritisches Kartieren Heidelberg

Im Rahmen des Sommersemesterprogramms des AK Kritische Geographie Heidelberg veranstalten wir einen kritischen Kartierungs-Workshop. Nach einer theoretischen Einleitung, der die Kartographie und das Kartenerstellen aus konstruktivister Sichtweise behandeln wird, werden wir selbst zu Kartograph*innen und setzen uns dabei mit den Themen Sicherheit/Versicherheitlichung und Öffentlicher Raum in Heidelberg auseinander. Für den Workshop ist keinerlei Vorwissen notwendig. Eingeladen sind alle Interessierten aus Heidelberg und Umgebung.

Wo: Makerspace, DAI (Deutsch-Amerikanisches-Institut), Sofienstr. 6 (am Bismarckplatz), Heidelberg

Wann: Di 11.07. 17-21 Uhr

Ringvorlesung Urbane Transformationsprozesse und das Recht auf Stadt an der Uni Wien

Ringvorlesung urbane Transformationsprozesse und RaS

In Kooperation mit Memfarado findet im Sommersemester 2015 an der Universität Wien eine selbstorganisierte Ringvorlesung zum Thema “Urbane Transformationsprozesse und das Recht auf Stadt” statt. Das Kollektiv Orangotango beleuchtet hierbei kollektives und kritisches Kartieren als Methode zwischen Forschung und Aktivismus.

Den orangotango-Vortrag sowie alle anderen Vorträge gibt’s zum Nachhören hier

Programm, Literaturliste und Infos gibt’s hier

Solidarität und Kooperation – Geographie und soziale Bewegung

Die FU Berlin und das Kollektiv Orangotango laden ein
zur Buchvorstellung und Diskussion